Dippoldiswalde
Donnerstag, 4. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Glashütte darf altes Sägewerk in Bärenhecke abreißen
Von Maik Brückner
In dieser Woche traf die Zusage vom Freistaat ein. Das Rathaus hat jetzt endlich die Fördermittel bewilligt bekommen.
Die Tage des früheren Bärenhecker Sägewerkes sind gezählt. Die Stadt Glashütte hat in dieser Woche vom Freistaat einen Fördermittelbescheid für den Abriss bekommen. Demnach erhält sie einen 90-prozentigen Zuschuss für den geplanten Abriss, der voraussichtlich 185000 Euro kosten wird.
Als das Schreiben im Glashütter Rathaus einging, jubelten nicht nur die Mitarbeiter im Bauamt, sondern auch Bürgermeister Markus Dreßler (CDU). Denn leicht war es nicht, die Fördergelder zu bekommen. Zum einen gab es viele Anträge für das Fördermittelprogramm, zum anderen hat der Freistaat eine Haushaltssperre verhängt. „Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt“, erinnert sich der Rathauschef. Die größten Probleme bereitete der Stadt aber, dass in den Ruinen Spuren von Fledermäusen gefunden wurden. Daraufhin schaltete sich die Naturschutzbehörde des Kreises ein. „Die Zusammenarbeit war aber gut“, erinnert sich Dreßler. Allerdings sei es nicht einfach, eine Lösung zu finden. Das sei nun aber gelungen. Die Stadt wird zwei Ausgleichsquartiere schaffen. „Ob die Tiere diese annehmen, liegt an ihnen“, sagt Dreßler. Zudem werde die Stadt nun Kontakt zum Eigentümer des Grundstücks aufnehmen, um es zu erwerben. Denn nur als Eigentümer bekommt die Stadt Fördermittel. Das Rathaus geht davon aus, dass es mit dem Erwerb keine Probleme geben wird.
Ursprünglich sollten die Ruinen bis zum 2. Mai fallen. Bis dahin hätte man die Genehmigung der Naturschutzbehörde gehabt. Doch das sei selbst unter größten Anstrengungen nicht zu schaffen, räumt der Rathauschef ein. Deshalb setzt die Stadt nun alles daran, den Abriss im Herbst zu organisieren, wenn die Naturschutzbehörde wieder grünes Licht geben kann. Theoretisch können die Bagger ab dem 2. Oktober anrollen. „Bis dahin werden wir alle bürokratischen Fragen klären“, sagt Dreßler.
Mit dem Abriss des Sägewerkes wird nicht nur ein Schandfleck in dem kleinem Glashütter Ortsteil verschwinden. Auch die Autofahrer, die tagtäglich auf der Müglitztalstraße unterwegs sind, werden aufatmen. Denn die Ruinen, die direkt an der Straße stehen, sind seit Längerem eine Gefahrenquelle. Deshalb mussten in der Vergangenheit die ersten Mauern eingeschoben werden, da sie auf die Straße zu kippen drohten.
Als das Schreiben im Glashütter Rathaus einging, jubelten nicht nur die Mitarbeiter im Bauamt, sondern auch Bürgermeister Markus Dreßler (CDU). Denn leicht war es nicht, die Fördergelder zu bekommen. Zum einen gab es viele Anträge für das Fördermittelprogramm, zum anderen hat der Freistaat eine Haushaltssperre verhängt. „Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt“, erinnert sich der Rathauschef. Die größten Probleme bereitete der Stadt aber, dass in den Ruinen Spuren von Fledermäusen gefunden wurden. Daraufhin schaltete sich die Naturschutzbehörde des Kreises ein. „Die Zusammenarbeit war aber gut“, erinnert sich Dreßler. Allerdings sei es nicht einfach, eine Lösung zu finden. Das sei nun aber gelungen. Die Stadt wird zwei Ausgleichsquartiere schaffen. „Ob die Tiere diese annehmen, liegt an ihnen“, sagt Dreßler. Zudem werde die Stadt nun Kontakt zum Eigentümer des Grundstücks aufnehmen, um es zu erwerben. Denn nur als Eigentümer bekommt die Stadt Fördermittel. Das Rathaus geht davon aus, dass es mit dem Erwerb keine Probleme geben wird.
Ursprünglich sollten die Ruinen bis zum 2. Mai fallen. Bis dahin hätte man die Genehmigung der Naturschutzbehörde gehabt. Doch das sei selbst unter größten Anstrengungen nicht zu schaffen, räumt der Rathauschef ein. Deshalb setzt die Stadt nun alles daran, den Abriss im Herbst zu organisieren, wenn die Naturschutzbehörde wieder grünes Licht geben kann. Theoretisch können die Bagger ab dem 2. Oktober anrollen. „Bis dahin werden wir alle bürokratischen Fragen klären“, sagt Dreßler.
Mit dem Abriss des Sägewerkes wird nicht nur ein Schandfleck in dem kleinem Glashütter Ortsteil verschwinden. Auch die Autofahrer, die tagtäglich auf der Müglitztalstraße unterwegs sind, werden aufatmen. Denn die Ruinen, die direkt an der Straße stehen, sind seit Längerem eine Gefahrenquelle. Deshalb mussten in der Vergangenheit die ersten Mauern eingeschoben werden, da sie auf die Straße zu kippen drohten.







