Dippoldiswalde
Mittwoch, 10. März 2010
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Millionenerbe Glashüttes wird nicht verbaut
Von Maik Brückner
Der Stadtrat will das Geld für spätere Zeiten ansparen. Nur für den Brunnen macht er vorab etwas locker.
Der Glashütter Stadtrat will das Millionenerbe von Arthur E. Fiebig weiter horten. „Es besteht derzeit kein Druck, das Geld auszugeben“, erklärt Bürgermeister Markus Dreßler (CDU). Darauf habe sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nicht öffentlich verständigt. Demnach wird sich der Rat wohl erst in den nächsten Jahren mit der Aufteilung des Geldes befassen. Dieser Beschluss steht allerdings unter einem Vorbehalt, denn in den nächsten Monaten wird ein Teil des Geldes gebraucht, um den historischen Stadtbrunnen zu sanieren und aufzustellen. Mit diesem Thema wird sich der Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen befassen, kündigte Dreßler an.
Das Millionenerbe erhielt die Stadt im Jahr 2005 von Arthur E. Fiebig. Der Glashütter, ein gelernter Uhrmacher, wanderte vor mehr als 80 Jahren in die USA aus. Dort arbeitete er unter anderem in der Versicherungsbranche, wurde vermögend und legte sein Geld in Fonds an. Nach seinem Tod vermachte er einen Teil seines Erbes, rund eine Million Euro, Glashütte.
Das Millionenerbe erhielt die Stadt im Jahr 2005 von Arthur E. Fiebig. Der Glashütter, ein gelernter Uhrmacher, wanderte vor mehr als 80 Jahren in die USA aus. Dort arbeitete er unter anderem in der Versicherungsbranche, wurde vermögend und legte sein Geld in Fonds an. Nach seinem Tod vermachte er einen Teil seines Erbes, rund eine Million Euro, Glashütte.






